Selbstorganisatorische Hypnose

Dr. Schrüfer ist ausgebildet in “Selbstorganisatorischer Hypnose” nach Dr. Renartz. Diese Methode wird beispielsweise bei Verhaltensauffälligkeiten wie Angstzuständen, Nägelbeißen, Konzentrationsschwierigkeiten, leichter Ablenkbarkeit oder Aggressivität eingesetzt.
Im Alltag werden sehr viele Verhaltensmuster und Reaktionen in unterschiedlichen Situationen sehr stark vom Unterbewußten beeinflusst und bestimmt.
Hypnose ermöglicht es, einen Trancezustand herzustellen, in dem eine Verbindung zum Unbewussten einer Person aufgebaut und die angeborenen und erworbenen Fähigkeiten des Unbewussten für die Therapie genutzt werden können. Abhängig vom Alter des Patienten werden dabei unterschiedliche Vorgehensweisen eingesetzt. Bei Kindern erfolgt der Zugang zu deren „Unbewusstem“ meist über eine Fantasiereise, indem sie sich mit einer Fantasiefigur unterhalten, z.B. mit ihrem Lieblings-Kuscheltier. Bei Jugendlichen und Erwachsenen erfolgt der Zugang über die Ideomotorik. Hierbei übernimmt ab einem gewissen Entspannungszustand das Unbewusste die Steuerung der Motorik, sodass sich für ein "Ja" beispielsweise die rechte Hand hebt und für ein "Nein" die linke.
Die Selbstorganisatorische Hypnose unterscheidet sich von der "Klassischen Hypnose", welche im Wesentlichen mit Suggestionen arbeitet. Die Lösungsangebote und Einschätzungen für mögliche Lösungen erfolgen dort durch den Therapeuten.
Bei der Selbstorganisatorischen Hypnose kommen diese Lösungsansätze nicht von außen, sondern vom Unbewussten und damit vom Patienten selbst. Hierbei ist der Erfolg der Behandlung unabhängig davon, ob der Therapeut Informationen erhält. Der Therapeut begleitet den Patienten beim Finden seiner eigenen Lösung.